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Resonanz

Hilfe für sterbende Kinder und Jugendliche

Zu Weihnachten 2006 hatte das Corporate Center der Bertelsmann AG bereits 25.000 Euro für das Projekt gespendet. Mit diesem Geld konnte das von den Bielefelder von Bodelschwinghschen Anstalten im Jahr 2004 initiierte Projekt die Betreuung sterbenskranker Kinder und ihrer Familien aus ganz Ostwestfalen bei sich zu Hause erheblich verbessern. Das Bertelsmann-Engagement hat nun seine Fortsetzung gefunden: Eine Broschüre, die Interessenten und mögliche Spender über die Arbeit der Initiative informieren soll, wurde gemeinsam von der Unternehmenskommunikation und vom Vorstands- und Aufsichtsratsservice der Bertelsmann AG gestaltet, produziert und am vergangenen Dienstag Vertretern des Projekts übergeben. Zudem wurde der Internetauftritt des Projekts überarbeitet.

 

 

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Hilfe der Bertelsmann AG viel mehr Menschen noch besser auf uns aufmerksam machen können“, erklärt Martin Johnsson, Projektleiter von „Der Weg nach Hause“. „Denn wir sind auf Spenden angewiesen, um unsere Arbeit fortsetzen und womöglich sogar ausbauen zu können. Die neue Broschüre, die wir in der Region an verschiedenen Stellen auslegen, aber auch bei besonderen Anlässen persönlich verteilen wollen, sowie der neue Internetauftritt schaffen dafür die besten Voraussetzungen.“

„Das Projekt „Der Weg nach Hause“ hat mit seiner Unterstützung für die betroffenen Familien eine schwere Aufgabe übernommen“, sagt Thorsten Strauß, Leiter Unternehmenskommunikation der Bertelsmann AG. „Die Helferinnen und Helfer leisten hier eine wirklich herausragende Arbeit. Ich hoffe sehr, dass wir mit dem Fachwissen und dem Einsatz unserer Kolleginnen und Kollegen einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung dieser Arbeit leisten können. Auch in Zukunft werden wir das Projekt weiter begleiten.“

Dr. Norbert Jorch und Prof. Johannes Otte
Dr. Norbert Jorch und Prof. Johannes Otte

Die Kosten, die bei der Erstellung und beim Druck der rund 3.500 Broschüren sowie bei der Erstellung des Internetauftritts entstanden sind, teilen sich beide Abteilungen des Corporate Center. Eingeflossen sind zudem redaktionelle, gestalterische und organisatorische Leistungen mehrerer Mitarbeiter des Unternehmens. Alle Beteiligten sehen ihre Bemühungen als Teil eines gesellschaftlichen Engagements, das über die reine Geldspende hinausgeht.

Die Arbeit des Projekts „Der Weg nach Hause“ besteht vor allem darin, die todkranken Kinder und ihre Familien zuhause zu besuchen und sich dort um sie zu kümmern. Ein Arzt könne, so Projektleiter Martin Johnsson, im persönlichen Umfeld des Kranken die notwendige Therapie genauer auf die tatsächlichen Bedürfnisse abstimmen als in der Klinik. Zu der Betreuung gehören zudem die Organisation und Koordination verschiedener anderer professioneller und ehrenamtlicher Pflege- und Betreuungsdienste am Wohnort, die Vermittlung von Psychologen und Therapeuten auch für Eltern und Geschwisterkinder sowie der Kontakt zu den Behörden.

Zwischen September 2004 und November 2007 wurden im Rahmen des Projekts 30 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwei Monaten und 17 Jahren betreut. Mit diesem Betreuungsangebot ist das Kinderkrankenhaus nach eigenen Angaben im bundesweiten Vergleich führend. Einrichtungen anderer Städte haben sich bereits an dem Aufbau eines ähnlichen Angebots interessiert gezeigt und Kontakt zu „Der Weg nach Hause“ aufgenommen.

Quelle: Intranet der Bertelsmann AG

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